Bericht auch im DHV-Magazin Ausgabe 151, April/Mai 2008

Marokko  -       Das absolute Erlebnis

Bilder im Picasa Album (Link auf der Startseite)

Da standen wir nun, nach knapp 4 Stunden Flugzeit am Flughafen von Marrakesch. Wir, das waren 11 Piloten der Gleitschirmfreunde Rhein-Mosel-Lahn, die das Abenteuer 1001 Nacht in Marokko erleben wollten. Leider waren es in unserem Fall nur 10 Tage und Nächte, doch wir waren voller freudiger Erwartung auf unser bevorstehendes Abenteuer. Für die ersten 3 Tage bezogen wir unser Quartier in Marrakesch in einer Pension, die von der Schweizerin Eva Fischer, die vor einiger Zeit nach Marokko ausgewandert ist, betrieben wird. Ihr ausgesprochenes Organisationstalent lernten wir zu schätzen, denn in jeder Situation stand sie uns mit Rat und Tat zur Seite.

Wir waren voller Tatendrang, alle hatten die Strapazen der Reise gut überstanden. Nachdem wir die ersten Eindrücke des Orients verarbeitet hatten, starteten wir auf eigene Faust zu dem Fluggebiet Aguergour, das wohl meist beflogene Gebiet rund um Marrakesch (1,5 h Fahrzeit, Richtung Süden). Aguergour ist das einfachste Fluggebiet Marokkos. Hier kommt jeder Flieger auf seine Kosten, der Start in die einsetzende Thermik ist für den Profi wie auch für den Anfänger kein Problem. Natürlich ist auch ein großer Landeplatz mit Windfahne vorhanden. Nur am Nachmittag kann der Wind am Startplatz recht kräftig wehen, dieser lässt aber verlässlich am Abend nach und lädt zu fantastischen Flügen in die untergehende Sonne ein.

Am nächsten Tag stand Kultur auf dem Programm. Für Marrakesch sollte man sich auf jeden Fall einen kompletten Tag Zeit nehmen. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Platz Jama-el-Fna. Die Medina (Altstadt) und die weltberühmten Souks, ein Labyrinth von Basargassen,  ist für jeden Touristen ein „Muss“. Das bunte Treiben auf dem Jama-el-Fna mit Händlern, Gauklern und Garküchen mit allen exotischen Gerüchen ist schon sehr beeindruckend. Doch besonders faszinierte uns das am Horizont sichtbare 4176 m hohe Atlasgebirge, welches von der Stadt aus zu sehen war.

Am nächsten Tag stand nicht „shoppen“ , sondern „packen“ auf dem Programm. Wir wollten natürlich eine Vielzahl von Fluggebieten und Naturerlebnissen bis in die verstecktesten Winkel des Landes kennen lernen. Dafür standen uns Jeeps inklusive Fahrer und unser Guide, Oliver Guenay, zur Verfügung, die vor Evas kleinem Hotel auf uns warteten.. 1000 km durch teils unwegsames Gelände Richtung Süden über den Hohen Atlas, das Gebiet um Trafraout sowie die Küste südlich von Agadir lagen vor uns. Im Gegensatz zum Fluggebiet Aguergour, in dem es kein Problem ist, alleine zu fliegen, sollten alle anderen Gebiete mit einem Guide erkundet werden, da sie teilweise schwer zu finden sind. Auch über die Wetterlage sollte man sich vorher genauestens informieren. Durch die ortskundigen Fahrer war die Abholung am Landeplatz gewährleistet. Der Guide kümmert sich zudem um die Organisation der Unterkünfte.

Die erste Etappe war wieder Aguergour. Wieder genossen wir wunderschöne Flüge bis in die untergehende Sonne. Wir bezogen eine Unterkunft direkt am unteren Startplatz. Der gastfreundliche Wirt Aznag versorgte uns die nächsten beiden Tage mit hervorragendem Essen, u.a. mit Tajine, dem Nationalgericht Marokkos, eine Art Eintopf, welcher direkt aus einem Steinzeugtopf mit frischem Fladenbrot gegessen wird.

Weiter ging es nach Tassourt (Ait Ourir), der Soaringgrat liegt östlich von Marrakesch (ca. 1h Fahrzeit). Aber wie heißt es so schön: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“, ein steiler Aufstieg, für den man gut 45 Minuten benötigt, musste erst überwunden werden. Wir trafen anspruchsvolle Startbedingungen an, es blies ein Wind von 30 km/h. 4 Piloten unserer Gruppe ließen sich davon nicht abschrecken und wurden dafür in der Luft mit guten Flugbedingungen belohnt. 

Wir verließen diese Gegend und es ging endlich Richtung Hoher Atlas. Die Fahrt führt uns über den Tizi-n-Test Pass (2100 m hoch) hinunter in eine neue Welt mit atemberaubenden Schluchten und Felsformationen, durch verlassene, teils zerfallene Dörfer und weiten Ebenen. Endlich erreichten wir Tafraout. Voller Vorfreude ging es zum Startplatz Idikel, und ich startete in einen Abendflug, den ich nicht so schnell vergessen werde. Nach einem perfekten Start aus 1800 Metern Höhe flog ich sanft  in die untergehende Sonne. Normalerweise landet man am Fuß des Berges. Jedoch konnten wir aufgrund des abflauenden Windes um das Gebirgsmassiv herum in ein kleines Nebental fliegen und landeten in einem ehemaligen, halb zerfallenen Minendorf. Wir waren plötzlich in eine andere Zeit versetzt, es war wie eine Landung auf einem anderen Planeten, fast schon surrealistisch. Das sind Flugeindrücke, die dass  Gleitschirmfliegen so einzigartig und faszinierend machen.

Wir übernachteten in Oumnesnat im Ammelntal, mitten in einer bizzaren Landschaft aus Felsformationen. Man nennt sie auch die Marokkanischen Dolomiten, schroffe Gebirgsformationen,  die im Sonnenuntergang blutrot leuchten.

Für den nächsten Tag planten wir eine Wander- und Klettertour, dafür wurden wir mit den Jeeps in die Steinwüste gebracht. Das Ziel sind die „les Peintures“, die 1983 vom belgischen  Künstler Jean Verame mit Farbe bemalten, bis zu 30m hohen Felsen. In Einklang mit der Natur und des Himmels entstanden Malereien, umgeben von einer Traumlandschaft. Diese  sind im Farbenspiel von Sonne und Schatten zu verschiedenen Tageszeiten wirklich unglaublich eindrucksvoll.

Die Reise ging weiter, über den Col de Kerdous in Richtung Sidi Ifni (Legzira). Es erwartete uns ein ganztägig zu befliegendes, wie auch gleichzeitig einfaches Küstenfluggebiet. Mir gelang auch hier ein toller, abendlicher Flug. Nach dem Start konnte man geradewegs zum bekannten Felsentor direkt am Meer fliegen. Dort waren die Windbedingungen perfekt, so dass man an dieser beeindruckenden Felsformation 10 Meter über diesem Tor bis in die Dämmerung soaren konnte. Diese Eindrücke wirkten bis in den späten Abend nach.

Am folgenden Tag sind wir dann durch einen glücklichen Zufall noch als „Filmstars“ engagiert worden. In Sidi Ifni hatte vor kurzem der bekannte deutsche Schauspieler Artus Mattiessen (Schindlers Liste, Tatort usw.) ein Hotel eröffnet. Dieser hatte uns beobachtet und spontan die Idee, für sein Hotel einen Trailer über das Gleitschirmfliegen zu drehen. Nachdem er uns um Erlaubnis gebeten hatte, stand er mit seinen Leuten und einer Profi-Kameraausrüstung am Startplatz Bou Jarif und fing mit den „Dreharbeiten“ an. Anspannung am „Set“ war angesagt, das Ergebnis waren fantastische Aufnahmen mit uns als Hauptdarstellern.

Über Agadir ging es leider am nächsten Tag zurück nach Marrakesch, unserem Ausgangspunkt. Unser Ausflug in eine fremdartige Welt voller Eindrücke und Emotionen ging dem Ende zu.

Marokko ist eine völlig andere Welt, aber für entdeckungsfreudige und erlebnishungrige  Piloten genau das richtige Ziel. Landschaften, Menschen, die Exotik und vieles mehr hinterlassen bei uns noch lange einen bleibenden Eindruck.

Am Ende der Reise stand für uns fest:

Marokko, wir kommen wieder…

 

Info Marokko :       

 

Landeswährung : Dirham    1 Euro = ca. 12 Dirham

Zeit :                          MEZ -2h

Anreise:                    Es fliegen einige günstige Airlines von Deutschland nach Marokko; Agadir und Marrakesch sind Hauptziele.

Air Berlin (ideale Gepäckbestimmungen), Tui-Fly, und Ryanair (sehr günstige Flüge nach Marrakesch) sind empfehlenswert.

Wetter:                      www.wetteronline.de 

Windrichtungen :  www.windfinder.com

 

Beste Reisezeit :  

Küste/Norden :          Februar bis Oktober

Süden :                      Oktober bis März

Atlas :                         April bis Oktober

 

Tour Organisation :

Oliver Guenay :         www.Gleitschirmurlaub.de

Oliver Guenay unternimmt im Jahr einige Marokko Touren für Gleitschirmflieger. Kann aber flexibel für Gleitschirmclubs separate Termine anbieten.

 

Infos:

Unterkunft in Marrakesch:  Dar Yamna, Eva Fischer, 265 assif b3, 40000 Marrakech,  Nähe Parmacie Assif

Tel.     212(0)24330482                    

Mobil: 212(0)69284379

evaafi@yahoo.de

 

Viele weitere Infos und Hotels:

Marokko Reiseführer, Reise Know-How Verlag, Neue Auflage 2007

Fluggebietsinfos:

 

Aguergour:     Ca. 1,5 h Fahrzeit, südlich von Marrakesch

SP ca. 1400m        HU:  ca. 400-500 m             Richtung  N-W

N31°17.910 – W008°03.900

LP: neben der Kreuzung, Haus mit Windfahne (Gite Ahmed )

Einfach zu befliegendes Gelände

Unterkunft: bei Gite Aznag Nähe unterer SP

Tel: 212(0)64813793

Tassourt(Ait Ourir):   Ca. 1,5 h Fahrzeit, südöstlich von Marrakesch

SP ca.900m           HU:  ca. 300-350 m             Richtung  N-W

N31°29.280 – W007°42.700

LP: Ideal neben der Straße Richtung Ait Ourir-Amanouz

Aufstieg zum SP nur zu Fuß, ca. 45 min

Idikel (Tafraout) Südlich des Hohen Atlas, Richtung Anti Atlas                            

SP ca. 1800m     HU:  ca. 300 m                     Richtung  W-SW

N29°38.215 – W008°25.590

LP: Im Hochtal am Fuß des Berges, danach ca. 20min Fußmarsch nach rechts in kleine Dorf (bei dortiger Landung, Leegefahr beachten), dort Abholmöglichkeit.

Unterkunft: Maison d`Hote in Oumnesnate/Ammelntal

Tel: 212(0)66917768

maisondhote@gmail.com

Legzira                      Ca. 30 min nördlich von Sidi Ifni

SP: Bou Jarif   330m         HU: ca. 270-330 m     Richtung         NW-SW

N29°26.600 – W010°06.250

SP Felsentor     45m          HU: ca. 45 m                 Richtung         N-NW

N29°33.570 – W009°21.450

LP: Strand von Legzira, Alternativ kann auf dem Plateau oberhalb des Strandes gelandet werden

Unterkunft: direkt im Fluggebiet, Hotel Legzira, Chez Abdoul

Tel: 212(0)62540637

In Sidi Ifni, Residence Sidi Ifni, Artus Matthiessen, Av. My Abdellah 4

info@residencesidi-ifni.com

www.residencesidi-ifni.com

Weitere Fluggebiete:           Col du Tizi-n-Test  (S-W) und Col du Kerdous (N-NW).

Literatur: Oliver Guenay, Die schönsten Fluggebiete rund ums Mittelmeer

Schöner Fluggebieteführer auch als Download unter www.unterwex.ch

 

 

 

Fluggebiete für Genießer:

DHV Magazin Ausgabe 171, August/September 2011

 

Das Friaul im Nordosten von Italien

 

Text und Fotos: Dimitrios Mouratidis/ Petra Bruns

 

Immer mehr Gleitschirmflieger fahren inzwischen gern auf die Südseite der Alpen, z.B. Osttirol mit den Gebieten Lienz, Sillian und Obertilliach. Auch Kärnten mit der Emberger Alm und  der Gerlitzen am Ossiacher See sind beliebte Anlaufpunkte. Aber nur wenige wissen, dass es eine phantastische Alternative dazu gibt, vor allem, wenn uns eine Nordströmung einen Strich durch die „Fliegerrechnung“ macht.

 

Zu Beginn aber kurz etwas Geografie. Das Friaul, eine Landschaft im Nordosten Italiens rund um die Stadt Udine, die den Großteil der Region Friaul – Julisch Venetien bildet, liegt zwischen Venetien, den Karnischen Alpen (Grenze zu Kärnten), Slowenien und der Adria. Das halb gebirgige Land am Rande der Südalpen geht im Westen in die Norditalienische Tiefebene über. Hauptflüsse sind der Isonzo (slowenisch = Soča) und der Tagliamento, die nahe der Adria sehr breite Schotterbetten haben. Die Gebirgskette bei Nimis nennt man auch „den Balkon vom Friaul“. Einigen ist vielleicht der in der Region angebaute süße Wein bekannt. Einen Abstecher wert ist das idyllische Dorf Gemona und das „Lavendeldorf“ Venzone.

 

Die vorgestellten Fluggebiete sind von Villach (Kärnten) und Lienz (Osttirol) in kurzer Fahrzeit zu erreichen, in rund 1,5 Std. steht man an den Startplätzen. Besonders vorteilhaft sind die etwas anderen Wetterbedingungen in dieser Region. Vor allem bei Nordföhn ist dann im föhn-geschützten Bereich am  Monte Bernadia das Fliegen durchaus im Bereich des Möglichen.

 

Monte San Simeone in Bordano

 

Auf der Fahrt in den Süden erreicht man als erstes den Monte San Simeone in Bordano. Mächtig sieht man diesen Berg schon von der Autobahn oder der Fernstraße aus. Er spielte im 2. Weltkrieg eine wichtige Rolle. Dort oben sollte eine Munitionsfabrik mit Flugzeuglandebahn errichtet werden. Dazu ist es  nicht mehr gekommen, aber diese imposante Bergstraße hoch auf den Gipfel haben die „Deutschen Kriegsherren“ nahezu für uns gebaut. Von außen fast unsichtbar schlängelt sich die Bergstrasse durch zahlreiche Tunnel hinauf bis zum Startplatz. Mit viel Glück hat man bei der Auf- oder Abfahrt keinen Gegenverkehr, anderenfalls ist hier fahrerisches Können gefragt. Für uns vielleicht einer der schönsten Flugberge in Europa. Die Start und Landeplätze sind absolut anfängertauglich. Der Berg wird von der Adria her angeströmt und bietet wunderbare, stundenlange Flüge in sanfter Thermik. Gute Startzeiten herrschen um die Mittagzeit, weil der Wind am SP um ca. 14 Uhr kräftig auffrischt und erst wieder ab ca. 16:00 Uhr langsam nachlässt. Mittags kann es thermisch sehr anspruchsvoll sein, so dass diese Bedingungen vorwiegend von routinierten Piloten genutzt werden. Dieser Zeitpunkt ist auch etwas für Streckenflieger. Möglichkeiten gibt es nach Westen Richtung Lago di Cavazzo bzw. nach Osten zum Monte Plauris und weiter sogar bis Kobarid. Auch Acro - Piloten können diesen Berg für ihre Zwecke super nutzen. Es sind auch schon Sicherheitstrainings am Lago di Cavazzo durchgeführt worden. Ab ca. 16.00 Uhr, wenn der Wind nachlässt, wird es am San Simeone wieder ruhiger und man gleitet in sanfter Luft bis zum Sonnenuntergang. Ein ganz besonderes Erlebnis!

 

Der Landeplatz ist einfach und groß. Er liegt unweit des Campo Sportivo am Ortsrand von Bordano und ist direkt nach dem Start sichtbar. Ein Windsack ist vorhanden. Sollte man, aus welchen Gründen auch immer, diesen verfehlen, hat man die Möglichkeit, im vorwiegend trocknen Flussbett des Tagliamento einzulanden.

 

Seit kurzer Zeit ist es erlaubt, an dem kleinen idyllischen See in der Nähe des Landeplatzes zu campen. Aber bitte keinen Müll hinterlassen!

 

Monte Bernadia, Nimis

Auf der Fahrt nach Süden, links lassen wir Gemona liegen, erreichen wir Nimis, den „Balkon von Friaul“. Trotz seiner geringen Höhendifferenz von nur 500 m  birgt er doch einiges an fliegerischem Potential. Diese niedrige, weit südliche, Gebirgskette liegt sehr geschützt und kann sogar noch bei Nordföhn in den Alpen beflogen werden.

Nachdem man den Wagen in der Kurve der Bergstrasse abgestellt hat, muss man einen kurzen Weg zu Fuß zu den Startplätzen in Angriff nehmen. Man erreicht den ersten SP. Dieser ist allerdings uneben, steinig und steil und daher für den wenig geübten Piloten nicht zu empfehlen. Geht man jedoch noch mal 5 min weiter zum etwas darunter gelegenen SP, findet man eine schöne und einfache Startwiese vor, von der auch Anfänger problemlos starten können. Schnell geht’s es in der verlässlichen Thermik nach oben und man kann die ganze Kante einfach abfliegen. Auch hier gibt es Streckenflugpotential, kleine Dreiecke sind kein Problem; es ist sogar möglich, bis nach Udine zu fliegen.

 

Der Landeplatz, eine Wiesenfläche mit einer kleinen Holzhütte, die dem örtlichen Club gehört, befindet sich in Torlano di Sopra inmitten von Plantagen. Er sollte sehr konzentriert angeflogen werden, da er von Metall- und Betonstützen umgeben ist, was aber bei einer vernünftigen Landeeinteilung kein Problem darstellt. Alternativ befinden sich zwischen den Plantagen auch größere Wiesen, auf die man ausweichen kann.

 

Fluggebietsinformationen:

Anreise aus Österreich:

Die Fluggebiete erreicht man von Kärnten aus am besten über die Autobahn ab Villach (A2) in Richtung Italien/ Udine. Mautpflichtig ab Italien (A23). Alternativ ist die Anfahrt auch Mautfrei über Tarvisio – Udine (Fernstrasse SS13).   Aus Osttirol gibt es eine gute Möglichkeit über den Plöckenpaß (Fernstrasse 110 ab Abzweig Oberdrauburg). Bei beiden Möglichkeiten beträgt die Fahrzeit ca. 1,5 Stunden.

 

Monte San Simeone, Bordano

 

Startplatz: Leichter SP wird bei Südlagen immer angeströmt, nicht bei Nordwind starten

Höhe über NN:          1.170 m

Höhendifferenz:        950 m

Startrichtung:             S – SO

GPS Koordinaten:    46°19`49``N, 13°06`09``O

 

Landeplatz: Großer  und leichter LP mit Windsack unweit des Campo Sportivo am Ortsrand von Bordano.

Höhe über NN:          220 m

GPS Koordinaten:    46°18`25``N, 13°06`03``O

Alternative Landemöglichkeit, z.B. bei Streckenflügen,  im Flussbett des Flusses Tagliamento (großes Flussbett mit vielen Freiflächen und nur geringem Wasserstand)

 

Auffahrt: Von Bordano in Richtung Interneppo, dann der ausgeschilderten Bergstrasse zum Monte San Simeone folgen, ca. 12 km Auffahrt

 

Am San Simeone hat der Verein neuerdings einen Shuttle - Dienst eingerichtet. Für 8 € fährt man mit eigenen Bussen auf den Berg und man ist damit auch für den ganzen Tag angemeldet.

 

Tel.      +39(0)347 9280670

http://www.vololiberofriuli.it

 

 

Campingmöglichkeiten bei Matteo Michielon (Nautilago)

Tel.      +39(0)328 4341678

 

 

Monte Bernadia, Nimis

 

Startplätze: Es gibt zwei unmittelbar nebeneinander liegende Startplätze. Der erste (obere) ist steiniger und uneben, der zweite (untere) eine anfängertaugliche, mittelsteile Wiese.

Höhe über NN:          750 m

Höhendifferenz:        500 m

Startrichtung:             SW - S – SO

GPS Koordinaten:    46°13`31``N, 13°15`49``O

 

Landeplatz: Wiesenfläche mit Windsack in Torlano di Sopra. Der mittelschwere LP ist umgeben von Plantagen. Vorsicht, es können dort bei Außenlandungen Metall und Betonstützen vorhanden sein.

Höhe über NN:          250 m

GPS Koordinaten:    46°12`58.5``N, 13°16`23``O

Alternative Landemöglichkeiten: Größere freie Wiesen zwischen den Plantagen.

 

Auffahrt: Von Torlano in Richtung Sedilis, dann rechts über die Via Ramandolo hoch zum SP, nach ca. 1,5 km rechts parken und zu Fuß (15 min) zum SP

 

 

Kontakt:

Marco Vaccaro

Mail:    pennbianc@libero.it    

 

 

Alternative Flugberge

 

Monte Cuarnan in Gemona d. Friaul.

 

Hoher Flugberg mit Streckenflugpotential Richtung Osten, bis nach Slowenien bei teilweise anspruchvoller Thermik (bis zum Abend möglich)

 

Startplätze: Mehrere Startmöglichkeiten auf breiten Wiesenrücken

Höhe über NN:          1.130 m

Höhendifferenz:        940 m

Startrichtung:             SW - S – SO

GPS Koordinaten:    46°16`27``N, 13°10`27``O

 

Landeplatz: Mittelgroßer Wiesenplatz, aus der Luft erkennbar durch einem kleinen ovalen Pool (westl. gelegen)

Höhe über NN:          190 m

GPS Koordinaten:    46°16`04``N, 13°08`25``O

 

Auffahrt: Von Gemona aus auf beschilderter Straße Richtung Monte Cuarnan; am Ende der Asphaltstraße parken und weiter zu Fuß (3/4 Std)

Meduno

Weiter in westlicher Richtung bei Maniago liegt das weitaus bekanntere, schöne und großzügige, aber auch frequentierte Gelände Meduno. Das mit immerhin einer Höhendifferenz von 750 m aufwarten kann

Startrichtung:             S - SW

 

 

Selbstverständlich sind auch alle Gebiete ein Paradies für Drachenflieger.

 

Am San Simeone kann man bis zum weitläufigen Startplatz fahren. Neben dem Flussbett befindet sich ein sehr großer Landeplatz. Auch in Nimis ist der Startplatz bestens für Drachen geeignet, der neue 2. Landeplatz bei der Agriturismo "Molino" ist groß genug zum Landen. Gemona hat eine  Startrampe und einen großen Landeplatz. Die Rampe befindet sich bei der Auffahrt auf halben Weg zum Mt. Cuarnan. Geparkt wird an der Straße und man läuft noch ca. 50 m bis zur Rampe.

Im Gebiet Meduno kann man bis zum Startplatz mit dem Auto fahren. Es gibt ebenfalls eine Rampe sowie einen ausreichenden Landeplatz.

 

Kontakte:

Centro Friulano Parapendio,

WEB - Seite mit schöner Fluggebiete Übersicht und vielen Informationen, leider nur auf Italienisch

 

http://www.centrofriulanoparapendio.it

 

 

Wetter:

Hier die wichtigsten Wetterdienste für Prognosen und Windrichtungen.

 

http://www.wetteronline.de

http://www.windfinder.com

http://www.wetter3.de          (incl. GFS Modelle)

http://www.osmer.fvg.it         (Region Friaul)

 

 

Unterkünfte:

 

Absoluter Hotel-Tipp ist das wunderschöne Landhotel der Familie Minotto in Montegnacco. Das liebevoll eingerichtete, kleine Hotel wurde im rustikalen Landhausstil erbaut und bietet sehr schöne Zimmer und hervorragendes Essen. Die Besitzer sprechen deutsch.

 

Qui Wolf Sauris

Via G.B. Tiepolo, 2/a

33010 Montegnacco di Cassacco

Tel.                  +39(0)432 881343 +39(0)432 881343

Fax.                +39(0)432 854984

Mail:                info@quiwolf.it

Internet:          http://www.quiwolf.it

 

Kontakt für Gebietsinfos:

Fritz Mairitsch
Mobil:                         +43 676 84499924 +43 676 84499924

Tel u. Fax:      +43 4239 23995
E-Mail:          
itzem@aon.at

E-Mail:           fritz.mairitsch@aon.at

Internet:          http://www.itzefly.blogspot.com/

 

 

 

 

 

 

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